Okami BJJ Gi „Ninja“

Okami BJJ Gi „Ninja“

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Purebred Goods

United Fightwear hat mir den Okami BJJ Gi „Ninja“ für einen Produkttest überlassen. Vom Design war ich sofort angetan und ich muss schon sagen, dass Okami mit seinem japanischen Einfluss, was die Gestaltung der Produkte angeht, natürlich voll meinen Geschmack getroffen hat. Da ich nach jahrelangem Suchen eigentlich nur noch Kimonos einer amerikanischen Marke trage, war ich schon extrem gespannt, wie sich der „Ninja“ im Vergleich zu den Marken Kimonos aus den Staaten halten würde.

okami-fightgear-bjj-gi-ninja-side_1029Ich hatte einen A2 Kimono erhalten. Eine für mich kritische Größe, da ich eigentlich zwischen A2 und A3 – je nach Schnitt und Passform – liege. Ich bin 177 cm groß und wiege so um die 82 kg, laut Tabelle wäre ich also beim „Ninja“ laut Größentabelle ein A3 Kunde. Die erste Anprobe fiel extrem angenehm aus. Die Jacke passte wie angegossen, lediglich die Rip-Stop Hose schien mir am Anfang etwas steif. Doch die Länge der Ärmel und Beine war genau richtig, die Verarbeitung extrem ordentlich und gut und so war ich gespannt, wie sich der Kimono beim ersten Rollen anfühlt.

Trainiere im German Top Team

Da überraschte mich der „Ninja“ durch seinen sehr guten Tragekomfort. Vor allem die Schnürung der Hose durch sehr breite Schlaufen und eine lange runde Kordel bewährte sich. Es passierte mir kein einziges Mal, dass ich nachbinden musste und die Hose passte enorm gut. Beim ersten Rollen hinterließ der „Ninja“ also einen rund um guten Eindruck und ich war sehr angetan.

okami-fightgear-bjj-gi-ninja-pants_1031Die große „Bewährungsprobe“ wartete allerdings noch. Ich war gespannt, wie sich der Kimono nach der ersten Wäsche anfühlen würde und wie weit er einlaufen würde. Da hatte ich gerade mit einigen Kimonos eines englischen Herstellers schlechte Erfahrungen machen müssen. Schon ärgerlich, wenn man nach der Wäsche keinen guten Tragekomfort mehr hat und dann irgendwann erkennt, dass man den ach so stylishen Kimono nicht mehr gerne trägt. Da wird einem klar, dass man über 100 Euro einfach zum Fenster rausgeworfen hat.

Nicht so beim „Ninja“! Frisch von der Leine habe ich den Kimono am Montag direkt wieder bei einer Roll-Einheit getragen. Schon beim Anziehen war ich überrascht, dass der Gi merklich überhaupt gar nicht eingegangen ist oder sich der Tragekomfort negativ verändert hat. Während der einstündigen Sparringseinheit hat sich dieser Eindruck dann bestätigt. Der Gi sitzt gut, trägt sich sehr angenehm, bietet eine gute Bewegungsfreiheit und gerade die am Anfang von mir kritisch betrachtete Hose hat in mir einen neuen Fan gefunden. Die Hose trage ich mittlerweile auch zu den Luta Livre Einheiten bei uns im German Top Team und bin vollauf zufrieden damit.

Ich muss gestehen, dass meine Skepsis gegenüber dem Okami Gi nicht berechtigt war und der Kimono mich in allen Belangen angenehm überrascht hat. Mit einem Preis von 129,90 Euro ist der „Ninja“ zwar nicht gerade das billige „Einsteigermodell“, doch wer sein Geld gut anlegen möchte, ist mit dem Kauf des „Ninja“ gut beraten. Auch Anfängern würde ich empfehlen, gleich einen guten Gi zu kaufen, da man mit zwei „Billig-Gis“ nicht nur meist sub-optimale Trainingserfahrungen, sondern auch viel Geld kaputt macht. Gleich was gescheites ist da meiner Meinung nach meist die bessere Option. Ich habe auf jeden Fall wieder eine Alternative für die meist teureren Kimonos aus Amerika gefunden, mit denen der „Ninja“ von Okami qualitativ und komfortmäßig auf jeden Fall locker mithalten kann.

United Fightwear

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