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Neue Richtlinien für Profi Lizenzen beim Shooto

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Purebred Goods

2017 wird eines der wohl bedeutendsten Jahre für das Shooto in Deutschland! Neben der ständigen Weiterentwicklung der Amateurbasis steht für 2017 vor allem der Profibereich im Fokus der Deutschen Shooto Kommission unter Leitung von Kristin Handel. Mit ihrem Amtsantritt am 10.12.2016 hat die neue Präsidentin der Kommission ein schweres Erbe von Vorgänger Philipp Krebs übernommen, der es geschafft hat, das Shooto in Deutschland in nur sechs Jahren zu einem der führenden MMA Verbände in Punkto Sicherheit und Regeln für die Sportler bei Wettkämpfen zu machen. Bei vielen Teams und Sportlern gilt das Shooto als das Maß der Dinge, wenn es um Professionalität der Organisation und Einsatz der Punkt- und Kampfrichter geht. Aber auch der zuletzt entschiedene Fall des ehemaligen Schwergewichtschampions Sead Kahrovic stärkte das Ansehen und den sportlichen Wert der Kommission enorm, da man sich nicht nur bei den Wettkämpfen, sondern auch davor und danach um die Einhaltung aller Regeln des Shooto strikt einsetzt.

Zum Beginn des Jahres 2017 hat Kristin Handel einige neue Regelungen bezüglich der Profilizenzen im Shooto für Shooto Germany angedacht und wird diese nach klarer Formulierung und Festlegung strikt umsetzen. Anlass für einige Regelungen waren die zuletzt leider aufgetretenen Vorfälle bei anderen Labels in Deutschland, durch welche die Veranstalter und auch der Sport an sich schweren Schaden genommen haben. So zum Beispiel bei dem Fall eines eingesetzten Jugendlichen Flüchtlings bei einem Event in Berlin, bei welchem der Asylbewerber schwer verletzt wurde und stationär im Krankenhaus behandelt werden musste. Die anscheinenden Falschangaben seines Teams und von ihm in Punkto seines Alters und die Frage einer Erwerbstätigkeit in Deutschland legt hier offen, dass enormer Handlungsbedarf diesbezüglich in Deutschland besteht.

Trainiere im German Top Team

Jeder Sportler, der ab 2017 einen Profikampf im Shooto bestreiten will, muss im Besitz einer gültigen Profilizenz des Shooto in Deutschland sein. Diese wird zukünftig nur noch nach Antrag des Sportlers ausgestellt, wenn verschiedene Grundvoraussetzungen erfüllt sind, wie z.B.:

  1. Nachweisbare Erfahrung im Amateur Sport (z.B. Mindestanzahl von Amateur MMA Kämpfen, nationale oder internationale Titel etc.)
  2. Nachweis eines HIV-, Hepatitis B- und C-Tests mit negativem Befund (nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt der Antagsstellung)
  3. Nachweis der Staatsbürgerschaft per Ausweisdokument des Herkunftslandes
  4. Nachweis der gestatteten Erwerbstätigkeit in Deutschland
  5. Polizeiliches Führungszeugnis

Ohne diese Profilizenz werden auch keine ausländischen Sportler mehr Kämpfe in Deutschland bei Shooto absolvieren, wie z.B. Kämpfer aus Japan oder den USA. Vor allem aber für Kämpfer aus Deutschland werden damit klare Richtlinien und Strukturen eingeführt, welche dem Sport und den Promotern mehr als willkommen sein dürften. Die Frage, ob der Sportler die gängigen Bluttests absolviert hat und ob er überhaupt in Deutschland einer Beschäftigung nachgehen darf, wäre mit Vorlage der Lizenz von Shooto Germany dann schon einmal vom Tisch.

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