Start Shooto Das Amateur Shooto im laufenden Jahr in Zahlen

Das Amateur Shooto im laufenden Jahr in Zahlen

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Kurz bevor es mit der 1. Süddeutschen Meisterschaft im Amateur Shooto und der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in ein neues Kapitel des Shooto in Deutschland geht, haben wir die Gelegenheit genutzt, und habe ein Resüme aus den bisherigen Aktivitäten im Amateurbereich gezogen. Und die Zahlen können sich zum Einen durchaus sehen lassen, zum Anderen geben sie deutlich Aufschluss darauf, wie das Amateur Shooto in den Kämpfen strukturiert ist.

Beginnen wir mit den Events! Im Zeitraum von Ende Februar bis Ende Juni, also in fünf Monaten, hat Shooto Germany drei Amateur Galas der „Contenders“ Serie und die jährlichen Europameisterschaften in Deutschland ausgerichtet. Insgesamt waren bei diesen Veranstaltungen Sportler aus 10 europäischen Ländern in Deutschland zu Gast und es wurden insgesamt 80 Begegnungen ausgekämpft. Dabei waren 58 Sportler aus deutschen Teams am Start.

Trainiere im German Top Team

Die höchste Kampfzahl 2016 absolvierte bisher Markus Held (German Top Team) mit insgesamt sieben Fights, wovon er fünf für sich entscheiden konnte, 4 davon vorzeitig durch Submission. Aus diesem Grund hat Markus Held auch den höchsten Score bisher erzielt. Mit 47,5 Punkten hat er mehr Punkte erkämpft, als alle anderen Shooter in Deutschland.

Die höchste ungeschlagene Bilanz hat der Mainzer Adrian Zeitner (Suum Cuique Mainz), welcher alle fünf Kämpfe für sich entscheiden konnte (1 KO, 3 Submissions). Mittlerweile hat der Mainzer bei der „Respect FC Fightnight 1“ ein beeindruckendes Profidebüt mit einem Submission Sieg in Runde 1 feiern können.

statistikenSchaut man sich einen Querschnitt der bisher absolvierten 80 Amateurkämpfe in Deutschland an, dann fällt auf, dass nicht einmal die Hälfte der Begegnungen durch Punkte entschieden werden. Insgesamt wurden 34 Begegnungen durch die Punkterichter entschieden (43%), 29 Kämpfe wurden durch Submission beendet (36%), nur 10 Kämpfe endeten mit KO oder TKO (12%), 4 Kämpfe endeten Unentschieden (5%), 2 Fights wurden leider durch Disqualifikation entschieden (3%) und lediglich einmal ließ ein Kämpfer seinem Mannschaftskameraden den Vortritt, wodurch der Kampf durch „Walk-over“ entschieden wurde.

Sehr erfreulich ist die niedrige Knock-Out Quote beim Amateur Shooto. Dies liegt zum Einen an der Schutzausrüstung bei Turnierkämpfen, zum Anderen aber auch an der Vielseitigkeit des Shooto. Das Shooto wird seinem Auftrag gerecht, den Athleten „das Kämpfen beizubringen“, und zwar im vollen Umfang der Mixed Martial Arts. Ein gutes Groundgame gehört seit jeher zum Shooto und schlägt sich in satten 36% Submissionquote nieder. Klar wird dadurch, dass Amateur Shooto Events nicht besonders „gefährlicher“ oder verletzungsträchtiger als übliche Grappling- oder BJJ-Turniere sind. Zudem erhalten Sportler, welche durch KO unterliegen, eine sofortige Schutzsperre von 6 bis 12 Wochen ab dem Kampf. Dadurch wird Shooto Germany seiner Verantwortung gegenüber der Gesundheit der Sportler gerecht.

Auch das Regelwerk und dessen Handhabung durch erfahrene Referees und Judges spiegeln sich in diesen Zahlen wieder. Bei der Shooto Kommission sind meist Kampfleiter mit mehreren Hundert Kämpfen Erfahrung im Einsatz. Das ist ein „Sicherheitsgurt“ für die Kämpfer, denn der dritte Mann im Ring oder Cage ist schließlich zum Schutz der Sportler und zur Gewährleistung der Regelkonformität sehr wichtig. Vor allem dies ist ein großer Pluspunkt, der für die Teilnahme bei Amateur Shooto Veranstaltungen spricht. Hier wird die gesamte Veranstaltung hochprofessionell von international erfahrenen Judges und Referees in die Hand genommen.

Ab dem 24. September läuft die Qualifikationsphase für die diesjährigen Deutschen Amateurmeisterschaften. In drei regionalen Ausscheidungsmeisterschaften im Süden, Westen und Norden kämpfen die Sportler im Turniermodus in geprüfter Schutzausrüstung um die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft am 19.11. in Erfurt. Christian Schwäblein, einer der erfahrensten Promoter Deutschlands wird die Meisterschaften im CSC Erfurt ausrichten.

Amateurkämpfer aller Stile und Verbände sind zu diesen Offenen Meisterschaften recht herzlich eingeladen und sollen ebenfalls die Chance haben, um den renommiertesten Amateurtitel im MMA in Deutschland kämpfen zu dürfen.

 

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