Start Shooto Sinn und Zweck des Amateur Shooto in Deutschland

Sinn und Zweck des Amateur Shooto in Deutschland

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Seit 2010 ist Shooto als eigenständiger Sport in Deutschland präsent und seit sechs Jahren nun fördert Shooto Germany vor allem die Amateurveranstaltungen des Shooto. Die Folge hiervon sind etliche bekannte Profikämpfer, welche allesamt ihre ersten Kämpfe bei den „Contenders“ Veranstaltungen in Reutlingen beim German Top Team gemacht haben, wie z.B. Sascha Massafra, Stefan Hoss, Tassilo Lahr, Tobias Huber und viele andere.

Doch auch das Amateur Shooto ist einem ständigen Wandel unterworfen, um stets das optimale Event für die Amateurkämpfer in Deutschland bieten zu können. Das Jahr 2016 ist nun der Startschuss gewesen für eine neue Optimierung.

Trainiere im German Top Team

Zum Einen behält man in der ersten Jahreshälfte das Konzept der „Contenders“ Galas bei und gibt den Athleten die Möglichkeit mit minimaler Schutzausrüstung Einzelkämpfe zu bestreiten und somit wertvolle Wettkampferfahrung bis zu den jährlich stattfindenden Europameisterschaften zu sammeln. Quasi das „Warm Up“ für die zweite Jahreshälfte, in der ab diesem Jahr über offene Regionalmeisterschaften eine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften erkämpft werden kann.

In diesem Jahr werden es drei Ausscheidungsturniere in Reutlingen (Süden), Mainz (Westen) und Lüdenscheid (Norden) sein, welche den Kämpfern im Turniermodus mit voller Schutzausrüstung das Absolvieren mehrerer Kämpfe an einem Tag erlaubt. Die Platzierten jeder Gewichtsklasse sind automatisch für die Kämpfe bei den Deutschen Meisterschaften am 19.11. in Erfurt (Osten) zugelassen und können dort um den Championgürtel in ihrer Gewichtsklasse kämpfen. Es bleibt also dabei, dass ein Deutscher Meistertitel im Shooto nicht das Zufallsprodukt eines „guten Tages“ ist, sondern vielmehr das Ergebnis eines langen Weges, auf welchem der Sportler unter einem sicheren Regelwerk, mit einheitlicher Schutzausrüstung für alle Kämpfer, mit qualifizierten Referees und Punktrichtern und vor allem auf ordentlich organisierten Events kämpfen kann.

Doch das Shooto bietet noch mehr, als nur Wettkämpfe für Amateure und Profis. Shooto ist ein eigenständiger Sport, welcher in lizenzierten offiziellen Schulen in ganz Deutschland erlernt und betrieben werden kann. Wie in jedem Kampfsport gibt es auch im Shooto ein Graduierungssystem, welche für jeden verständlich nach außen sichtbar macht, auf welchem Leistungsstand sich der Shooter befindet.

Gleichzeitig bemüht sich Shooto Germany auch um eine enge Anbindung an Shooto Japan und gerade durch die bekannten SHOOTO KINGS Veranstaltungen ist es uns gelungen, eine Brücke nach Japan zu schlagen. So hat nicht nur Tanja Hoffmann ihren ersten Kampf in Japan erhalten, sondern es werden im nächsten Monat auch erstmals deutsche Shooter bei den ALL JAPAN SHOOTO CHAMPIONSHIPS in Odawara kämpfen und sich mit der japanischen Elite bei den Amateuren messen.

Es geht also steil vorwärts für das Shooto in Deutschland und Shooto Germany möchte sich an dieser Stelle bei allen offiziellen Schulen und Trainern für den jahrelangen Support und die Mitwirkung bedanken.

Schauen wir, was 2016 für das Shooto hierzulande noch bringen wird! Shooto is ichiban!

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