Start ADCC Erklärung von ADCC Germany zu den „Intermediate“ und „Professionals“ Klassen

Erklärung von ADCC Germany zu den „Intermediate“ und „Professionals“ Klassen

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Am vergangenen Freitag wurde von ADCC Europe Präsident Marko Leisten (Finnland) die erste offizielle Referee Schulung für ADCC Germany im Hilton Hotel in Mainz durchgeführt. Zusammen mit Mikael Heydari wies er die kommenden Referees des ADCC in Deutschland in die Regeln und Arbeitsvorschriften ein. Dabei wurde ein Punkt mit großer Aufmerksamkeit bedacht: die Einteilung der Sportler in die Leistungsklassen.

„Beginner“ umschreibt Sportler mit bis zu 2 Jahren Kampfsporterfahrung. Während hier ganz klar ist, dass es sich um die „Anfänger“ in unserem Sport handeln sollte, wurde auch klar gestellt, dass sogenanntes „Sandbagging“, also das Anmelden in einer nicht passenden Leistungsklasse zur sofortigen Disqualifikation des Sportlers führt. Zum Beispiel, wenn ein langjähriger Judoka oder Ringer in dieser Klasse startet.

Trainiere im German Top Team

Für etwas mehr Gesprächsstoff sorgte die Unterscheidung von „Intermediate“ zu „Professional“. Hier gibt ADCC Europe folgende Definitionen vor. Jeder Sportler mit mehr als zwei Jahre Erfahrung kann so lange er möchte in der Intermediate Klasse starten. Die Professional Klasse bleibt den Athleten vorbehalten, welche wirklich professionell bei ADCC kämpfen möchten. Es kann also auch ein Braun- oder Schwarzgurt in der „Intermediate“ bei ADCC Germany antreten, wird sich aber in dieser Klasse niemals für die German Championships oder European Trials qualifizieren. Diese Turniere sind lediglich den Kämpfern der „Professionals“ Klassen vorbehalten. Und wer einmal bei den „Professionals“ gestartet ist, muss in der „Professionals“ Klasse bleiben. Es gibt hier also keinen Weg zurück.

Wir bitten also alle Sportler in Deutschland diese Einteilungen bei Ihrer Anmeldung zu berücksichtigen. „Sandbagging“ wird also vor allem bei den Anmeldungen in der „Beginners“ Klasse geprüft. Wer „Intermediate“ starten will, kann dies gerne machen, er wird aber so für die wichtigen Turniere in Europa keine Qualifikation erhalten.

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