Start Yamatodamashii's Corner Goldene Regeln für die Medien im MMA

Goldene Regeln für die Medien im MMA

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Der Bericht heute befasst sich mit einer wirklich heiklen Thematik: „Goldene Regeln“ für die Medien im MMA. Kann man so etwas überhaupt aufstellen? Nein! Diese Regeln bestehen schon immer, werden aber auch schon immer gebeugt und gebrochen. Sobald es um die Medien geht, geht es auch um Quote, Zugriffszahlen, Reichweite und natürlich GELD! Und es verkauft sich einfach nichts besser, als ein kleines Skandälchen und aufgebauschte Stimmungsmache. Leider handeln auch in Deutschland immer wieder Journalisten und Medienträger aus reinem Opportunismus, wenn es um die „Bericht“-erstattung in unserem Sport geht. Eines ist ganz klar. Mit so etwas hilft man weder dem Sport an sich, noch der gesellschaftlichen Akzeptanz, noch den Sportlern, Teams oder Promotern. Alle werden da ein bisschen instrumentalisiert und wie Schachfiguren über das Brett geschoben, um seine eigenen (wirtschaftlichen) Interessen gewahrt zu sehen. Dabei sind doch gerade die Medien der wichtigste Partner für unseren Sport. Sie sollten das Sprachrohr des Sports gegenüber der Öffentlichkeit sein, und ein möglichst unverfälschtes und unparteiisches Bild von dem, was wir alle so lieben, nach außen zu transportieren.

  • Ihr seid Journalisten!

Ist Euch das bewusst? Seid Ihr Euch Eurer Aufgabe und der daraus resultierenden Verantwortung im Klaren? Ist Euch klar, dass Eure Berichterstattung genau das sein sollte: BERICHTERSTATTUNG?! Unverfälscht, ehrlich, vollständig und unparteiisch?! Es ist wirklich bitter mit an zu sehen, wie einige Medien in Deutschland immer wieder von ihrer Reichweite Gebrauch machen, um zu beeinflussen, zu manipulieren, zu lenken oder gar zu verfälschen oder einfach totzuschweigen. Die Leidtragenden sind einzelne Sportler, Teams, Verbände, Konkurrenzunternehmen oder Sponsoren, die nicht auf der Strecke bleiben, sondern ganz gezielt im Niemandsland zurückgelassen werden. Liebe Medienvertreter, es gibt einen Unterschied zwischen Journalismus und Propaganda. Schlagt im Duden nach und macht Euch mal für fünf Minuten Gedanken hierzu. Wer seine Aufgabe als JOURNALIST ernst nimmt, wird hier schnell zu einer klaren Linie finden und der MMA Szene in unserem Land einen wertvollen Dienst erweisen.

  • Folgt einem Kodex
Trainiere im German Top Team

Nirgends wird ein ehrenhaftes und aufrichtiges Verhalten und der Dienst an der Gesellschaft so verlangt und anerzogen, wie im Kampfsport. Kampfsport steht für Ideale, wie Fleiß, Mut, Stärke, seine eigenen Fehler und Schwächen überwinden, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen, Aufrichtigkeit, Loyalität und vieles mehr. Wer sich derart intensiv mit dem Kampfsport beschäftigt, wie die einschlägigen Medien hierfür in Deutschland, der sollte doch zumindest auch hier einen Schulterschluss mit dem machen, von dem er lebt. Nämlich vom Kampfsport! Stellt Euch auf die selbe Seite des „berühmten Seiles“, wie die Szene, und zieht mit ihr an den selbigem bitte in die gleiche Richtung. Verkauft den Sport und das, für was er steht, NICHT an Werbetreibende und geldgierige Wegelagerer, die nur auf den schnellen Euro aus sind. Prostituiert unseren geliebten Sport nicht öffentlich, sondern stellt Euch an die Seite der Sportler, Teams und Promoter. Klar, die Sponsoren bezahlen die Rechnung. Aber dürfen sie deshalb mitbestimmen oder Euch zur Einflussnahme auf den Sport benutzen? Nein!!! Folgt dem selben Kodex, wie die Kämpfer und betreut das, was wir alle lieben, mit der selben Hingabe und Liebe, wie die Sportler!

  • Hört auf, den Kuchen aufzuteilen, bevor er gebacken ist

Schaut man sich die Medienlandschaft im MMA in Deutschland an, dann erkennt man leider, dass sich jeder an irgendeinen „Großen“ ranhängen will und in dessen Windschatten so viel, wie nur möglich, von dem MMA Kuchen in Deutschland abhaben will. Ich habe hier eine überraschende Neuigkeit für Euch: der Kuchen ist noch gar nicht im Ofen!!! Anstatt mitzuhelfen, den Kuchen gut zuzubereiten und ihn zu etwas Besonderem werden zu lassen, wird er schon davor in Stücke zerteilt um die man sich streitet, wie ein paar Hunde um einen Knochen. Euer „Wert“ bei der Fertigstellung dieses Kuchens wird nicht daran gemessen, wieviel Ihr vorher schon dafür für Euch abgegriffen und ergattert habt. Die Szene wird Euren Wert daran messen, was Ihr dafür getan habt und wie wertvoll Ihr für den SPORT MMA in der Vergangenheit gewesen seid. Wer nur nach sich selbst schaut und dabei über Leichen geht, muss sich nicht wundern, wenn er irgendwann mal alleine auf weiter Flur steht, weil niemand mehr etwas mit einem zu tun haben will. Die ganz von sich überzeugten und größenwahnsinnigen lachen über ihre Leichen im Keller und machen genau so weiter. Und leben wieder besseren Wissens den Opportunismus pur! Seid versichert, Ihr werdet dafür irgendwann die Quittung für so ein Verhalten präsentiert bekommen. Nicht von einzelnen Mitbewerbern oder Konkurrenten, sondern von den Leuten, die Euch tragen: die Szene des Sports in unserem Land.

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