Interview mit Frank Stäblein

Interview mit Frank Stäblein

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Er gilt momentan als das Maß der Dinge im Amateur Shooto in Europa: der 44jährige Wormser Frank Stäblein vom German Top Team hat in diesem Jahr einen unvergleichlichen Start im Shooto hingelegt und ist bis dato ungeschlagen. Bei den diesjährigen Europameisterschaften in Amsterdam (Holland) sicherte er sich mit der Goldmedallie die Erfüllung eines Lebenstraums. Nun hat sich „Hammy“ ein neues Ziel gesetzt. Am 11. Dezember wird er bei den „German Vale Tudo Open 2010“ in der Reutlinger Wittumhalle um den Deutschen Meistertitel in seiner Klasse gegen den Lokalmatadoren „Dirty“ Harry Sauter fighten. Dabei geht es nicht nur um den Titel, sondern auch um den Aufstieg in die B-Klasse und damit den Wechsel ins Profilager beim Shooto. Wir haben vor dem Fight mit dem sympathischen Ringer gesprochen.

Stell Dich den Lesern bitte zunächst einmal ganz kurz vor und schildere uns Deinen Background im Kampfsport und für welches Team Du kämpfst, bzw. mit wem Du trainierst.

Trainiere im German Top Team

Also, ich heiße Frank Stäblein und kämpfe eigentlich schon immer. Angefangen hat alles mit dem Ringen vor fast 40 Jahren, dann kam das Grappling dazu, jetzt auch noch MMA-Shooto. Ich kämpfe für Suum Cuique Mainz und das GTT Worms, und habe das Glück, den für mich perfekten Trainer (Matthias Werner) zu haben. Ausserdem kann ich mit einigen der besten Ringern und Grapplern Deutschlands trainieren und auch im MMA trainiere ich mit Daniel Ackermann mit einem der Besten.

Du hast Dich in diesem Jahr über mehrere Kämpfe im Amateurlager des Shooto für den Deutschen Meistertitelkampf am 11. Dezember in Reutlingen bei den German Vale Tudo Open qualifiziert. Beschreibe bitte, wie Du Deine bisherigen Kämpfe im Jahr siehst und wie Du zum Shooto stehst.

Ich denke meine Kämpfe waren ganz in Ordnung, natürlich noch nicht sehr gut, aber in Ordnung, Du hast sie ja alle gesehen. Shooto
ist einfach cool und war noch einmal eine neue Herausforderung für mich. Halt noch mal was ganz Neues.

Was weist Du über Deinen Gegner bei diesem Kampf und wie siehst Du Deine Chancen den Titel zu holen?

Ich kenne Harry als Sportler ganz gut und schätze seine höfliche und respektvolle Art sehr. Er ist noch jung und sehr talentiert, er wird sich den Titel nächstes Jahr holen (lach). Nein im Ernst: jeder Kampf muss erst gekämpft werden und ich hoffe ich kann gewinnen.

Was würde der Gewinn dieses Titels für Dich persönlich bedeuten?

Dieser Titel würde ein sehr erfolgreiches Jahr noch einmal aufwerten; nachdem es bei der Grappling WM und der Shooto EM schon richtig gut gelaufen ist.

Es besteht durch diesen Kampf die direkte Chance für Dich im kommenden Jahr in das Profilager im Shooto in der B-Klasse zu wechseln. Denkst Du selbst, Du wärst schon bereit für Kämpfe bei den Profis und würdest Du gerne im Shooto als Profi kämpfen?

Ich denke schon, dass ich in der Lage bin mit den Profis zu kämpfen – zumindest mit den Deutschen. Mit einer Ausnahme: mit meinem Trainingspartner aus Mainz (Daniel Ackerman) würde ich mich nicht messen wollen. Kurz gesagt, ja ich will auch als Profi nochmal kämpfen.

Sag uns bitte abschließend noch, was wir am 11. Dezember für einen Kampf von Dir erwarten können. Hast Du noch ein paar abschließende Worte für unsere Leser?

Da kann ich nichts dazu sagen. Ich denke es wird eine tolle Show in Reutlingen und ich bin froh dabei sein zu dürfen. Vielleicht feiert ja der Eine oder Andere danach noch etwas mit mir, ich werde an diesem Wochenende nämlich wieder etwas älter. Ich hoffe es kommen viele MMA-Fans und die Halle wird richtig voll, dann macht es richtg Laune.

Vielen Dank für das Interview mit Dir und wir freuen uns darauf, Dich am 11. Dezember in Reutlingen kämpfen zu sehen.

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