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Interview mit Amin Aichele

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Am kommenden Samstag kämpft er zusammen mit seinem Teamkameraden Daniel Saric auf der großen Shidokan Gala in Nizza an der Cote d`Azur: die Rede ist vom zweifachen Deutschen Meister im Shooto und Shooto Grappling Amin Aichele. Der German Top Team Fighter gibt in Frankreich sein Debüt als Profi. Wir haben die Chance genutzt und von Amin noch ein paar interessante Einblicke in seine Vorbereitung und die Gedanken über den Kampf bekommen. Hier lest Ihr das Interview mit dem „Legcollector“ aus Reutlingen:

Kakutogi: Hallo Amin, schön, dass Du Dir kurz die Zeit für ein Interview nimmst. Stell Dich doch kurz mit eigenen Worten vor.

Trainiere im German Top Team

Amin Aichele: Hallo, mein Name ist Amin Aichele, ich bin 20 Jahre jung und trainiere seit ca. 2 1/2 beim German Top Team unter der Leitung von Shihan Peter Angerer.

Nachdem Du im vergangenen Jahr im Shooto richtig abgeräumt hast und zweifacher Deutscher Meister im Shooto und Shooto Grappling wurdest, bist Du in die B Klasse aufgestiegen. Nun hast Du am kommenden Samstag Deinen ersten Profikampf in Nizza. Erzähl uns etwas über Deinen Gegner und wie Du den bevorstehenden Kampf siehst.

Mein Gegner wird der bisher im MMA noch ungeschlagene Shidokan Schwarzgurt Miguel Haro sein. Haro hat viele Kämpfe im Karate bestritten, und diese auch übwiegend erfolgreich beendet. Es wird wohl bisher die größte Herausforderung werden, gegen Haro anzutreten. Für mich ist es eine große Ehre, als Newcomer vor so großem Publikum Kämpfen zu dürfen. Ich freue mich sehr auf diesen Kampf, denn lieber Kämpfe ich gegen starke und erfahrene Gegner wie Haro, als gegen Kämpfer, bei denen die Chancen weitaus besser stehen würden. Ehrlich gesagt geht es mir weder um Geld, noch um einen tollen Kampfrekord. Ich will meine Fähigkeiten als Athlet verbessern und mich nicht auf meinen bisherigen Loorbeeren ausruhen! Bei dieser Herausforderung kann ich nur wachsen. Und ich werde in Nizza zeigen, dass ich nicht zum Verlieren gekommen bin!

Wie sieht Dein momentanes Training für den Kampf aus und wo bereitest Du Dich mit wem wie vor?

Seit ca 4 Wochen bin ich wieder im Training und bereite mich mit dem gesamten Team und meinem Trainer Peter Angerer auf die bevorstehende Herausforderung vor. Daniel Saric, der ebenfalls in Nizza in den Ring steigen wird, begleitet mich bei meiner Vorbereitung gegen Haro. Da wir beide unser Profidebüt geben, ist der Ehrgeiz im Training sehr hoch.Ich habe die gesamte Unterstützung meines Teams, bei uns heißt es: Einer für alle, alle für einen. Dementsprechend bin ich vorbereit im Kampf gegen Haro.

Nach 11 Siegen in 15 Amateurkämpfen bist Du einer der erfahrensten Amateure, die ins Profilager wechseln durften. Denkst Du, dass Dir die Zeit bei den Amateuren geholfen hat, um Dich auf Deine bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten?

Die Zeit im Amateurbereich hat mir sehr geholfen. Und ich bin mir sicher, dass ich von dem ein oder anderem Kampf, den ich bisher bestritten habe, durchaus profitieren werde. Erfahrung zu sammeln ist durchaus wichtig um sich auf größere Herausforderungen vorzubereiten. Aus jedem Kampf lernt man und ich wäre sicherlich nicht da, wo ich jetzt bin, ohne meine 15 Amateurkämpfe.

Neben dem Shooto und Shidokan hat nun auch Superior FC an Dir Interesse bekundet und Du stehst für eine der kommenden Veranstaltungen im Gespräch. Wie siehst Du diese Entwicklung, dass Du praktisch von 0 auf 100 im Profilager auf Angebote von namhaften Labels zurückgreifen kannst?

Das freut mich natürlich sehr. Die Möglichkeit zu haben auf namhafte Veranstaltungen wie Superior zu Kämpfen, bedeutet mir sehr viel. Sehr starke und überaus erfolgreiche Athleten stehen bei solchen Veranstaltungen im Ring. Ich habe mir Ziele in meiner Karriere gesetzt und dies sind Chancen meinem Ziel immer Näher zu kommen. Deshalb werde ich sie auch nutzen, sofern es die Schule zulässt.

Eine Frage noch ganz kurz zum Schluss: was bedeutet Dein Kampfname „Aminari“?

Der Name ist von meinem Vorbild Masakazu Imanari abgeleitet. Imanari ist eine große Inspiration für mich in diesem Sport. Er kämpft einen sehr unorthodoxen Kampfstil der mir sehr gut gefällt. Ich habe viele Kämpfe von im angeschaut und mir die ein oder andere Sache von ihm eingeprägt. Ich versuche mich etwas von der grauen Masse abzuheben und Imanari hat mir gezeigt, wie das ungefähr funktioniert.

Vielen Dank für das Interview mit Dir Amin. Wir drücken Dir für Deinen bevorstehenden Kampf gegen Haro natürlich beide Daumen. Möchtest Du zum Schluss noch etwas mitteilen oder jemanden grüßen?

Danke. Ich möchte meine Familie grüßen und mich in erster Linie für die Unterstützung bedanken. Und ich grüße das GTT, dass mich gut für den Kampf vorbereitet und immer hinter mir steht. Und vorallem meinem Trainer Shihan Peter Angerer, da er sich immer mit Herzblut für seine Schüler
einsetzt und uns die Möglichkeiten gibt, überall auf der Welt kämpfen zu dürfen. Und Natürlich auch meine Freunde die stehts hinter mir stehen und mich Unterstützen.

Zum Schluss noch: „Pain is temporary – pride is forever! Osu!“

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